Früher war die offene Bucht von Balaton, die viele Jahre lang mit Geschiebe sich auffüllte und moorig wurde. Nach der 1922er Wasserregelung blieb eine halb quadratkilometer Wasserfläche.
Die Wiederherstellung, die Überflütung von Kis-Balaton läuft seit 1980. Mitte der 80er wurde der See ausgebaut, der auch als Filter funkzioniert.
Die Vogelwelt von Kis-Balaton ist von der Kanyavarer lnsel gut zubeobachten. Hier leben: der Grossreiher, der Lappentaucher, der Teichrohsänger usw.
Die Stadt Keszthely
Die Stadt Keszthely ist mit ihren fast 24.000 Einwohnern der am dichtesten besiedelte Ort am Plattensee und zudem sehr reich an Traditionen. Die Stadt stellt mit Recht die Forderung, sich "Hauptstadt des Plattensees" nennen zu dürfen. Die natürliche Umgebung des am Nordwestufer, am Fuß des Keszthelyer Gebirges gelegenen Ortes entwickelte sich im Laufe von mehr hundert millionen Jahren zu dem, was sie heute ist. Die Landschaft wurde im Laufe der Entwicklung viele Male vom Meer überschwemmt, so auch zu Beginn des geologischen Altentums sowie des Mittelalters. Die Ablagerungen des letzteren bildeten den sogenannten Dolomit, der auch den größten Teil des Keszthelyer Gebirges ausmacht, das sich dann später - vor ca. 2 Millionen Jahren - im Zeitalter des Pleistozän aus seiner Umgebung erhob. Dazwischen - in der mittleren Kleide und Miozän Epoche - glich die Landschaft einer Wüste, in der oberen Kreide Epoche verwandelte sich diese Wüste als Folge eines feuchteren Klimas in ein Sumpfgebiet. Im Pliozän, im dem Zeitraum vor 5,5 bis vor 1,8 Millionen Jahren, wurde unsere Landschaft zuerst vom Pannonischen Meer bedeckt, dessen glimmerartiger und schiefriger Sandstein Ablagerungen am westlichen Rand des Keszthelyer Gebirges zu finden ist. Am Ende der Epoche enstanden infolge der Vulkantätigkeit die Basaltberge, die das Bild des Nordufers heute bestimmen. Auf der Oberfläche des Keszthelyer Gebirges sind in Folge nord-süd gerichteten Erdbewegungen Risse entstanden, aus denen sich Täler herausformten, die diese Landschaft so abwechslungsreich gestalten. Früher bedeckten diesen Landstrich fast ausschließlich Wälder, aber die menschlichen Einwirkungen haben bedeutende Veränderungen nach sich gezogen. Auf den Hügeln und Hängen wird heute zum größten Teil Wein angebaut. Den Großteil des heutigen sprünglichen Baumbestandes wurde auf dem trockenen Dolomitboden die Schwarzföhre gepflanzt, die jedoch eine schädliche Wirkung auf die restliche Planzenwelt ausübt; ihr Bestand wird daher nicht mehr vergrößert.
Ausflüge:
Sehenswürdigkeiten:
–Rathaus
–Kloster des Ordens “Ferences”
–Reiterstatue von István Lackfi
–Standbild der heiligen Dreifaltigkeit
–Festetics Schloss
–Majormuseum
–Puppenmuseum
–Balaton Museum
–Marzipan Museum
Afrika Museum
8312 Balatonederics, Kültelek 11. (71er Hauptstrasse)
Tel./Fax: 0687/466-105
Geöffnet: vom 01. April bis 31. Oktober
Jeden Tag: 9-17, 01. Juni – 31. Augustus: 9-18
Dienstleistungen:
- Besichtigung des Museums, mit deutsch-ungarischer Führung.,
- Besichtigung der lebendigen Tierwelt auf dem Gebiet des Museums,
- Vorführung von Videofilmen über die Tierwelt Afrikas,
- Besichtigung von afrikanischen Szenen, Massaihütte,
- Kamelreiten im originalen Beduinen- Gewand, mit der Möglichkeit, Photoaufnahmen zu machen,
- Pony-Reiten,
- Spielgelegenheit für Kinder
Dr. Endre Nagy rief das Miseum ins Leben, hier unterbrachte er seine wertvolle und besondere Trofäen, etnologische Sammlung aus Tanzanien. Der Besucher kann auf der Ausstellung Knochen– und Holzschnitzwerke, Trofäen, Tierleder, kultische Gegenstände von afrikaner Stämme anschauen.
Das Museum ist nur im Saison geöffnet; in der Gegend des Gebäudes ist ein kleiner Safaripark zu finden, wo afrikanische Tiere in natürlichen Umgebung zu sehen sind, wie Kamel, Büffel und Zebra..
Rezi Burg steht auf dem 418 Meter hohem Grat des Meleg-Berges. Die Burg wurde wahrscheinlich nach Tatarenzug gebaut, während der Herrschaft von Robert Karoly. Von dem Berg konnte man die Burge von Tátika und Sümeg, den Szent György-Berg, Gulacs und Badacsony auch, der zweistöckige Turm war zur Beobachtung vollkommen geeignet. Nicht nur die wunderschöne Aussicht lockt die Besucher, sondern die zu Wänderungen hervorragend tauglich Gebirgspfade auch.
Vor wenigen Jahrhundert war noch eine Insel, die von Wasser umgeben wurde, und zählt noch heute zu dem schönsten Gebiet von Balaton. Ihre höchste Punkt ist 243 meter hoch. Szigliget ist der von ungarischen Dichtern meist erwehnte Ort.
Die Stadt ist von dem nordlichen Ufer von Balaton leicht zuerreichen. Die berühmte Burg wurde nach dem Tatarenzug von König Bela, der Vierte bauen lassen, steht in Höhe von 270 Meter. Die Türken nahm Sümeg mehrmals ein, konnten die Burg aber nicht erobern. Nach der Niederschlagung des Rakoczi-Freiheitkampfes zündeten und demolierten die Österreicher.